Das KTX-Dateiformat (Khronos Texture) ist ein Container zur Speicherung von Texturen, der speziell für die Verwendung mit den Grafik-APIs OpenGL, OpenGL ES, Vulkan und WebGL entwickelt wurde. Das von der Khronos Group – demselben Konsortium, das auch hinter diesen APIs steht – entwickelte Format bietet eine leichtgewichtige, effiziente und portable Methode zur Speicherung verschiedenster Texturdaten. Dies umfasst unterschiedliche interne Formate (wie RGB, RGBA, Luminanz, Tiefe), komprimierte Formate (wie ETC, ASTC, DXT/BCn), Mipmaps für das Level-of-Detail-Rendering, Cubemaps für Environment Mapping sowie Textur-Arrays. Ein wesentlicher Vorteil von KTX ist die Fähigkeit, Texturen in einem „GPU-ready“-Format zu speichern, was bedeutet, dass die Daten häufig mit minimalem Verarbeitungsaufwand direkt in den GPU-Speicher geladen werden können. Dies führt zu schnelleren Ladezeiten, einer geringeren CPU-Auslastung und einer optimierten Performance in Echtzeit-Grafikanwendungen, Spielen und 3D-Rendering-Engines. KTX-Dateien dienen primär als Zwischenformat für Entwickler und sind nicht für die direkte Anzeige durch Endbenutzer gedacht, wie es bei Standard-Bildformaten (z. B. PNG, JPG) der Fall ist. Vielmehr sind sie ein integraler Bestandteil einer Asset-Pipeline für ein effizientes Texturmanagement über diverse Plattformen und Grafikhardware hinweg.