Das DTA-Dateiformat ist primär mit Stata assoziiert, einer umfassenden statistischen Software-Suite, die von StataCorp entwickelt wurde. DTA-Dateien werden zur Speicherung von Datensätzen verwendet, welche die eigentlichen Datenbeobachtungen sowie die zugehörigen Metadaten enthalten, wie z.B. Variablennamen, Beschriftungen (Labels), Wertebeschriftungen (Value Labels) und Variablenformate. Dieses Format ist hochgradig für Stata's interne Datenstrukturen optimiert, was das schnelle Laden und die Manipulation großer Datensätze innerhalb der Stata-Umgebung ermöglicht. Da Stata in der Ökonomie, Soziologie, Politikwissenschaft und anderen Sozialwissenschaften für rigorose statistische Analysen weit verbreitet ist, ist das DTA-Format entscheidend für den Austausch von Forschungsdaten. Obwohl es nativ zu Stata gehört, wurde das Format ausreichend dokumentiert, sodass andere Statistikpakete, wie R (über Pakete wie 'foreign' oder 'haven') und Python (über die 'pandas'-Bibliothek), robuste Importer entwickelt haben, um DTA-Dateien zu lesen und zu nutzen. Dies macht DTA zu einem gängigen Austauschformat für statistische Daten über verschiedene Analyseplattformen hinweg. Die Struktur der DTA-Datei variiert leicht je nach Stata-Version (z.B. Stata 8, Stata 13, Stata 14+), aber der Kernzweck bleibt derselbe: die Integrität und den Kontext des statistischen Datensatzes zu bewahren.